Adventskalender Archiv 2020

Zusammenfassung

Im Rahmen des Adventskalenders konnten viele verschiedene Übungen, aber auch Wissenswertes rund um das Thema Karate entdeckt werden. In diesem Bereich kannst Du die Inhalte in zusammengefasster Form finden.

Wusstest Du, dass Karate nicht aus Japan kommt?

Tatsächlich stammt es aus der Inselgruppe Okinawa, welche sich 500 Kilometer südlich der japanischen Hauptinsel Kyūshū befindet. Dort entstand das Okinawa Te (Hand Okinawas) im Verlauf des 15. Jahrhunderts und gelangte erst im 20. Jahrhundert durch Funakoshi Gichin an die Universitäten Japans. Dort wurde Karate neben den traditionell japanischen Kampfkünsten Judo und Kendo unterrichtet.

Nimm Dir eine für Dich angenehme Kata (Heian Shodan, Bassai Dai, Jion, usw.) und laufe sie. Anschließend übernimmst Du die Trainerrolle und zählst die einzelnen Techniken an, bevor Du sie selbst ausführst (nach Möglichkeit auf Japanisch).

Nachdem Du das geschafft hast, wiederhole die Kata auf diese Weise einige Male.

Abschließend läufst Du die Kata komplett mit sämtlichen Ansagen, als wärest Du der Trainer einer Gruppe! Das heißt Du sagst jedes Mal die Technik an, die gemacht werden soll und zählst anschließend.

Beispiel
Gedan Barai (1) Ichi
Oi Tsuki Chudan (2) Ni
Wendung mit Gedan Barai (1) Ichi
Rechten Fuß halb ranziehen Hammerschlag Tettsui (2) Ni
Oi Tsuki (3) San
Gedank Barai (1) Ichi
Vorwärts mit Age Uke (1) Ichi (2) Ni (3) San mit Kiai!
Usw.

Tierisch gut!

Wusstest Du, dass einige Karate Techniken an Bewegungen von Tieren angelehnt sind?

Beispielsweise gibt es den Katzen Fuß Stand (Neko Ashi Dachi 猫足立ち) und die Bärentatze (Kumade
熊手).

Wiederhole folgende Stände und bleibe jeweils 60 Sekunden in dieser Haltung. Bringe je das linke und das rechte Bein nach Vorn.

Zenkutsu Dachi -> Achte hierbei darauf, dass die Standbreite deiner eigenen Schulterbreite entspricht und das Du die Zehen deines vorderen Fußes nicht mehr sehen kannst. Will heißen: Bringe dein Knie soweit nach Vorn, bis Du sie nicht mehr sehen kannst.

Kokutsu Dachi -> Beachte, dass die Standlänge dem Zenkutsu Dachi entspricht und dass das vordere Bein leicht eingeknickt ist. Die Standhöhe entspricht ebenfalls dem Zenkutsu Dachi.

Kiba Dachi -> Deine Oberschenkel sind nicht waagerecht, sondern werden ungefähr so angewinkelt, wie sie bei einer Kniebeuge kurz gehalten werden.

Wie viele Tsuki hast Du in deinem Leben bereits gemacht?

Ich vermute stark, dass Du sagst „Sehr viele“ oder „Das kann man gar nicht mehr zählen“ antworten würdest. Und nun überlege dir und antworte ehrlich für dich selbst „Wie viele meiner Tsuki sind sauber, wenn ich 10 Oi Tsuki Yodan im Training machen soll.“

Probiere es selbst bei dir Zuhause mit 10 Wiederholungen Oi Tsuki Yodan aus. Beachte dabei folgende Punkte:

① Hikite korrekt zurück gezogen
② Konsequente Ausführung auf gerade Linie geschlagen (ohne unnötige Bewegungen zum Ziel)
③ Rotation der Faust kurz vor der finalen und maximalen Anspannung (Kime)
④ Hüftrotation
⑤ Korrekte Atmung
⑥ Augen konsequent in Richtung Ziel
⑦ Konsequentes „Trefferbild“ (alle Schläge gingen immer zum selben Punkt)

Hast Du jeden einzelnen der oben genannten Punkte beachtet und bist du wirklich zufrieden mit jedem einzelnen deiner Tsuki? Daran merkt man schnell, dass das Karate Do (Weg der leeren Hand) eine Lebensaufgabe ist. In jeder Trainingseinheit und in jeder Wiederholung kann man Neues erlernen und sich stets verbessern.

„Karate üben heißt, ein Leben lang arbeiten. Darin gibt es keine Grenzen.“

Zeit für dein Kata Prüfungsprogramm.

Wiederhole deine eigene nächste Prüfungskata dreimal. Im ersten Durchgang sehr langsam mit aktivem Fokus auf deine Stände. Im Zweiten bringe eine betonte Atmung dazu.

Im letzten Durchgang achte darauf deinen Körper im letzten Punkt der Technik vollständig anzuspannen (Kime 決め ).Wenn Du mit einer Technik komplett fertig bist, entspanne du deinen Köper wieder.

Eine kleine Geschichte der Gürtelfarben

Die Geschichte beginnt mit dem weißen Gürtel. Er steht für eine schneebedeckte Landschaft, die sich noch vollkommen unberührt vor dir ausbreitet. Anschließend geht die Sonne auf (gelber Gürtel) und wärmt die Erde, sodass der Schnee langsam schmilzt.

Die Sonne wärmt den Erdboden (orangener Gürtel) und schafft die Grundlage dafür, dass etwas wachsen kann. Nachdem etwas Zeit vergangen ist, kann man schon die erste Pflanze wachsen sehen (grüner Gürtel).

Die Pflanze wird kräftiger, standfester und wächst immer weiter in Richtung des blauen Himmels. Nach einigen Jahren verfestigt sich die Pflanze weiter, bildet einen festen Stamm und eine stabile Borke (brauner Gürtel).

Abschließend für den farblichen Verlauf der Geschichte steht der schwarze Gürtel, als das „Wandeln der Stille“.

Gerade in den ersten Jahren mit der Kampfkunst wird der schwarze Gürtel als das Ziel gesehen. Ab dem schwarzen Gürtel gibt es keine Unterscheidungsmerkmale mehr zwischen den einzelnen DAN-Graden. Nur noch die Fähigkeiten geben einen Aufschluss auf das „Können“. Mit dem Erreichen des „letzten“ Gürtels wird dem Karateka spätestens klar, dass die Reise auf dem Weg des Karate ab diesem Zeitpunkt erst seinen Anfang gefunden hat.

Karate üben heißt, ein Leben lang zu arbeiten. Darin gibt es keine Grenzen.

Heute kannst Du folgende Kihon (基本) Übungen machen:

(Kihon-Techniken sind je 3 x auszuführen)
1. aus Gedan-Kamae links, vorwärts in Zk mit Oi-Zuki,
Wendung mit Gedan-Barai in Zk
2. vorwärts in Zk mit Sanbon-Zuki (Jodan/Chudan/Chudan)
3. rückwärts in Zk mit Age-Uke/Gyaku-Zuki
4. vorwärts in Zk mit Uchi-Uke/Jodan-Kizami-Zuki/Chudan-Gyaku-Zuki
5. rückwärts in Zk mit Soto-Uke/
umsetzen in Kb mit Yoko-Empi-Uchi/Tate-Uraken
Wendung mit Gedan-Barai in Zk,
6. vorwärts in Kk mit Shuto-Uke/Kizami-Mae-Geri/Nukite in Zk
7. aus Chudan-Kamae, vorwärts in Zk mit Mae-Geri,
Wendung mit Gedan-Barai in Zk
8. aus Chudan-Kamae, vorwärts in Zk mit Mawashi-Geri,
Wendung mit Gedan-Barai in Kb
9. aus Chudan-Kamae, vorwärts in Kb mit Yoko-Geri-Keage, (in beide Richtungen)
Wendung mit Gedan-Barai in Kb
10. aus Chudan-Kamae, vorwärts in Kb mit Yoko-Geri-Kekomi (in beide Richtungen)

Die japanischen Zahlen, die wir im Training verwenden, sind sehr übersichtlich. Auch die darauffolgende Zählweise ist recht einfach:
So gibt es die Kata Gojushiho Sho. Hier sind folgende Wörter enthalten: Go (5) Ju (10) Shi (4) Ho (Schritt) Sho (Klein).
Im Japanischen wird wie folgt gezählt: Go (5) x Ju (10) + Shi (4) = 54. Beispielsweise würde 35 Sanjugo heißen (3×10+5).

Wusstest Du, dass das Shotokan Karate, welches im DJKB (Deutsch Japanischer Karate Bund) organisiert ist, über 20.000 Mitglieder in über 400 Dojos in Deutschland hat?

Die von uns unterrichtete Karate Stilrichtung heißt Shōtōkan. Wie kam es zu diesem Namen?

Der Künstlername von Funakoshi Gichin (der Begründer des modernen Karate Do) war Shōtō, was übersetzt Pinienrauschen bedeutet. Als Funakoshi seine erste Trainingshalle 1935 in Tōkyō eröffnete, wurde sie Shōtōkan genannt, also „Haus des Shōtō“.

Zeit für dein Kata Prüfungsprogramm.

Wiederhole deine eigene nächste Prüfungskata dreimal. Im ersten Durchgang sehr langsam mit aktivem Fokus auf deine Stände. Im Zweiten bringe eine betonte Atmung dazu.

Im letzten Durchgang achte darauf deinen Körper im letzten Punkt der Technik vollständig anzuspannen (Kime 決め ).Wenn Du mit einer Technik komplett fertig bist, entspanne du deinen Köper wieder.

Funakoshi Gichin hat 20 Regeln für das Shotokan Karate aufgestellt. Einige davon konntest Du bereits im Training oder im Home-Training kennenlernen.

  1. Karate Do beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.
  2. Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.
  3. Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.
  4. Erkenne zuerst dich selbst, dann den anderen.
  5. Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.
  6. Lerne deinen Geist zu kontrollieren und befreie ihn dann.
  7. Unglück geschieht immer durch Unachtsamkeit.
  8. Denke nicht, dass Karate nur im Dojo stattfindet.
  9. Karate üben heißt, ein Leben lang zu arbeiten. Darin gibt es keine Grenzen.
  10. Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du geistige Reife erlangen.
  11. Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig warm hältst.
  12. Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert.
  13. Wandle dich abhängig vom Gegner.
  14. Der Kampf hängt von der Handhabung des Treffens und des Nicht-Treffens ab.
  15. Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.
  16. Wenn man das Tor zur Jugend verlässt, hat man viele Gegner.
  17. Die Haltung des Anfängers muss frei sein von eigenen Urteilen, damit er später ein natürliches Verständnis gewinnt.
  18. Die Kata darf nicht verändert werden, im Kampf jedoch gilt das Gegenteil.
  19. Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.
  20. Denke immer nach, und versuche dich ständig an Neuem.

Heute wird es Zeit für eine Kräftigungsübung der Beine. Versuche bei dieser Übung die einzelnen Techniken nicht schnell /stark zu machen, sondern betont langsam. Auch das Zurückziehen des tretenden Beines soll in „Zeitlupe“ geschehen.

Sonoba-Geri (Standübung links und rechts 10x)
Aus Zenkutsu Dachi und Chudan-Kamae:
Mae-Geri nach vorne/ mit gleichem
Bein Yoko-Geri-Keage zur
Seite, nach hinten absetzen in Kamae

Im Shotokan Karate kennen wir 13 Stände!

Heisoku Dachi (beide Füße sind parallel zusammen)
Das ist der 2. Stand in der Kata Heian Sandan.

Heiko Dachi (beide Füße parallel und schulterbreit auseinander)
Das ist der Stand, welche bei der Kata Basai Dai während des Doppel-Gedan Barai eingenommen wird.

Musubi Dachi (Hacken zusammen; die Füße bilden ein „V“. Eselsbrücke: „Pinguinschritt“
Diesen Stand nehmen wir beim Angrüßen ein.

Hachiji Dachi (Shizentai) Die Füße beschreiben das Schriftzeichen Hachi 八.
Dieser Stand wird eingenommen, wenn das Kommando „Shizentai Yoi“ gegeben wird (Bereitschaft herstellen!)

Zenkutsu Dachi. Die Vorwärtsstellung, die immer wieder im Training und vor Allem in der Grundschule (Kihon 基本) eingenommen wird.

Kokutsu Dachi. Die Rückwärtsstellung. Das Gewicht wird zu 70% auf das eingeknickte hintere Bein verlagert. Diese Stellung wird in der Grundschule während des Handkantenschlages eingenommen.

Sochin Dachi. Hier wird quasi ein „schlechter“ Zenkutsu Dachi eingenommen, bei dem das hintere Knie eingeknickt ist. Die Gewichtsverteilung ist dabei mittig.

 

Renoji Dachi. Das ist der Stand, der in der Kata Heian Shodan während des Hammerschlages Tetsui Uchi eingenommen wird. Die Fußstellung ähnelt dem japanischen Zeichen RE .

Kiba Dachi. Die Reiterstellung. Dieser Stand wird unter anderem in der Kata Heian Sandan eingenommen. Beachte, dass die Standtiefe einem Zk entspricht.

Sanchin Dachi. Die „Drei-Kriege-Stellung“ oder auch Sanduhrenstand. Gestanden wird diese Stellung wie ein FK, nur, dass die vordere Ferse auf einer Linie mit den hinteren Zehen liegt. Die Knie werden leicht zusammengeführt. Dieser Stand taucht in der Kata Nijushiho auf.

Kosa Dachi. Das ist die sogenannte Überkreuzstellung. Gestanden wird sie in der Kata Heian Yondan während des ersten Kiai.

Nokoashi Dachi. Die Katzenfußstellung. Das Gewicht ist auf dem hinteren Standbein und der vordere Fuß wird nur leicht auf dem Fußballen abgesetzt. In der Kata Unsu taucht dieser Stand unter Anderem auf.

Tsuru Ashi Dachi. Die Kranichfußstellung. Einer der beiden Füße wird in der Kniekehle des Standbeines abgelegt. Das Standbein ist leicht eingeknickt. Diesen Stand findet man zum Beispiel in der Kata Gankaku.

Wenn wir uns dem Thema Kumite zuwenden, denken wir zu allererst an „Angreifer-Verteidiger und Angriff-Abwehr“.

Um eine Situation einschätzen zu können, sind wir in erster Linie auf unsere Augen angewiesen, die die entsprechenden Handlungen erfassen. Wie schwer es sein kann, den Blickkontakt zu halten kann man im Alltag schnell testen:

Schnapp‘ dir einen Gesprächspartner und unterhaltet euch über ein beliebiges Thema. Versuche nun bewusst den Blickkontakt zu deinem Partner zu halten. Wie schnell brichst du den direkten Augenkontakt ab, damit man den Partner nicht ungewollt „anstarrt“? Das regelmäßige Abbrechen des Blickkontaktes ist eine unterbewusste Höflichkeitsgeste, damit man den Anderen nicht niederstarrt. Manche Gesprächspartner sind eher schüchtern und trauen sich nicht, den Augenkontakt länger zu halten.

Im Kumite ist es wichtig den Blickkontakt immer zu halten!

Aus Gedan-Kamae links vorwärts in Zk mit Oi -Zuki,
Wendung mit Gedan-Barai in Zk
vorwärts in Zk mit Sanbon -Zuki(Jodan/Chudan/Chudan),
rückwärts in Zk mit AgeUke/Gyaku-Zuki,
vorwärts in Zk mit Soto -Uke /umsetzen in Kb mit Yoko-Empi-Uchi/Tate-Uraken
vorwärts in Zk mit Uchi -Uke/Kizami-Mae-Geri/Kizami-Zuki/Gyaku-Zuki,

Wendung mit Gedan-Barai in Zk aus Gedan-Kamae vorwärts in Kk mit Shuto-Uke/Kizami-Mae-Geri/in Zk Nukite,
Wendung mit Gedan-Barai in Zk
Aus Chudan-Kamae, vorwärts in Zk mit Mae-Geri,
Wendung mit Gedan-Barai in Zk
Aus Chudan-Kamae, vorwärts in Zk mit Mawashi-Geri,

Wendung mit Gedan-Barai in Zk aus Chudan-Kamae, vorwärts in Zk mit Ren-Gen (Chudan-Mae-Geri/mit gleichem Bein Mawashi-Geri),
Wendung mit Gedan-Barai in Zk aus Chudan-Kamae, vorwärts in Zk mit Ushiro-Geri,
Wendung mit Gedan-Barai in Kb aus Chudan-Kamae, vorwärts in Kb mit Yoko-Geri-Keage,
Wendung mit Gedan-Barai in Kb aus Chudan-Kamae, vorwärtsin Kb mit Yoko-Geri-Kekomi.

Ich persönlich bin ein großer Freund vom Basteln. Wie steht es mit dir? Trainingsgeräte oder Materialien können ganz einfach improvisiert oder gebastelt werden. Viele Alltagsgegenstände können wir ein Kampfkunsttraining verwendet werden.

Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du geistige Reife erlangen.
(Funakoshi Gichin)

Wenn wir uns dem Thema Kumite zuwenden, denken wir zu allererst an „Angreifer-Verteidiger und Angriff-Abwehr“.

Um eine Situation einschätzen zu können, sind wir in erster Linie auf unsere Augen angewiesen, die die entsprechenden Handlungen erfassen. Wie schwer es sein kann, den Blickkontakt zu halten kann man im Alltag schnell testen:

Schnapp‘ dir einen Gesprächspartner und unterhaltet euch über ein beliebiges Thema. Versuche nun bewusst den Blickkontakt zu deinem Partner zu halten. Wie schnell brichst du den direkten Augenkontakt ab, damit man den Partner nicht ungewollt „anstarrt“? Das regelmäßige Abbrechen des Blickkontaktes ist eine unterbewusste Höflichkeitsgeste, damit man den Anderen nicht niederstarrt. Manche Gesprächspartner sind eher schüchtern und trauen sich nicht, den Augenkontakt länger zu halten.

Im Kumite ist es wichtig den Blickkontakt immer zu halten!

Trainingspausen
Dieser Punkt beim Training wird schnell vergessen. Wenn Du an deiner Ausdauer arbeitest, baue Trainingspausen ein. Jeden Tag bis ans Limit der Leistungskraft gehen ist nicht sinnvoll und wirkt kontraproduktiv! Lasse z. B. zwischen deinen Jogging-Runden ein oder zwei Tage Pause (keine körperliche Belastung).

„Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du geistige Reife erlangen.“

Karate findet nicht nur im Dojo statt. Stell dir vor, dass Du in einer Straßenbahn oder mit dem Bus unterwegs bist. Sicherlich hast Du es schon erlebt, dass Du keinen Sitzplatz mehr bekommen hast. Wenn das Fahrzeug abrubt abbremst, muss man das eigene Körpergewicht schnell von einem Bein auf das Andere verlagern, um nicht zu fallen. Was genau macht man bei dieser intuitiven Bewegung? Richtig, man macht einen Ausfallschritt nach vorn oder nach hinten. Dieser Reflex und die damit verbundene Beinhaltung erinnert an den Neko Ashi Dachi (猫足立ち).

Die Kampfkunst macht sich viele dieser unterbewussten Bewegungen zunutze, um schnelle und effektive Reaktionen herbeiführen zu können. Karate hat also nicht immer etwas mit „Kampf“ zu tun.